11
Feb
14

Warum warten, Bayer?!

„Da gibt’s echt immer noch Leute, die sagen: Warten wir erst mal das Urteil ab. Lassen die sich gerne Geld aus der Tasche klauen? Unfassbar.“

So eine Reaktion des von mir geschätzten Bloggers und Twitterers @trainerbaade in der Causa Hoeneß. Die Ursprungsfrage war, wie man als Bayernfan immer noch hinter seinem Präsidenten stehen kann. Meine Antwort war, dass ich das Urteil abwarten möchte. Gefolgt ist dem ganzen eine anregende Diskussion, erst mit dem Trainer, dann mit der Dame Jeky. Da aber Twitterdiskussionen den Fehler haben, auf 140 Zeichen verkürzt zu sein, wird es bei so manchem Thema schwer. Darum hier mein kurzer Beitrag:
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02
Sep
11

Keine Zeit

Soso. Letzter Eintrag vom November 2010. Was sagt uns das: Keine Zeit. Eigentlich möchte ich dermachel.de nicht aufgeben, nachdem ich diese Seite schon seit 1999 betreibe, lange bevor man über Blogs und Web2.0 und den ganzen Kram fabuliert hab.

Andererseits habe ich – bin ich mal ehrlich – keine Zeit, mich hier regelmäßig hinzusetzen, und groß was zu posten. Bzw. es für diese Homepage zu posten.

Wenn Ihr Also an meinem Kram interessiert seid, so folgt mir doch einfach auf Facebook oder (noch besser) Twitter unter MickyRust.

29
Nov
10

wikileak | billy | fcbayern

Wikileaks

Also, ob das so ne gute Idee war. Und / Oder für die Zukunft wünschenswert… Natürlich sind Offenheit und Transparenz wichtig in der Demokratie. Wir haben Meinungsfreiheit, und seine Meinung kann man sich nur bilden, wenn man informiert ist / wird, und bescheid weiß. Aber ob das jetzt ein Grund zum Feiern ist, dass auf einer Internetseite veröffentlicht wird – ungewollt vom Verfasser wohlgemerkt – dass die US Politik bzw. US Diplomatie unseren Ministerpräsidenten für unberechenbar, und den Außenminister für aggressiv hält? Und was kommt als nächstes?

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23
Nov
10

Bankenkrise

Wenn ich mir nicht sicher wäre, dass es genau so abläuft, könnte ich richtig mitlachen. Aber so… is ja alles „alternativlos“ was unsere Damen und Herren in Berlin und Brüssel so machen. Nun gut – wenn’s wirklich alternativlos ist, dann ist ja egal, wer’s macht. Dann meld ich mich halbfreiwillig.

07
Nov
10

Gorleben, spinnerte Heimat. (fast)

Ben in Gorleben

Der Castor rollt. Wieder einmal holen wir deutschen Atommüll aus Frankreich zurück in die Heimat, ins Zwischenlager Gorleben. Wieder einmal beginnt die große Protestwelle mit „Tag X – wir stellen uns quer“, versuchten Gleisblockaden, versuchten Straßenblockaden und so weiter. An sich nichts neues.

Heimat

Gerade für mich jedoch immer wieder interessant. Der Castor kommt mit dem Zug nach Lüneburg, wird dort umgeladen auf den Zug nach Dannenberg, und fährt von dort per LKW nach Gorleben. Protestiert wird überall, z.B. in Hitzacker.

In Lüneburg wohnt die Schwester meiner Mutter. In Hitzacker hat lange Jahre die zweite Schwester meiner Mutter gewohnt. Die Schwestern sind in Lüchow geboren. Wie meine Mutter auch. Und mein Vater. Wie eigentlich meine ganze Familie aus Lüchow kommt – Lüchow, eine von zwei Städten des Landkreises Lüchow-Dannenberg. In Dannenberg wird der Castor umgeladen und fährt dann nach Gorleben, der berühmteste Ort im Landkreis.

Ich kenne jeden Wegpunkt dieses Castors. Ich kenne jeden Ort im Bildhintergrund im Fernsehen. Und ich kenne Gorleben. Ein kleines Kuhkaff mitten im Wald. Ich kenne den Salzstock, was soviel heißt wie: Ich bin in „Friedenszeiten“ mal drum rum gefahren.

Obwohl meine ganze Familie aus der Gegend kommt, mach ich mir wenig Sorgen, bzw. bin sehr verärgert. Die ganze Diskussion läuft für mich hirnlos ab.

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03
Nov
10

terrorismus, dilletantischer

Bundeskanzleramt

Es ist schon erstaunlich, mit welch einfachen Mitteln man in Deutschland und den USA Angst und Schrecken, und womöglich auch größere gesetzgeberische Folgen auslösen kann. Einfach ein bisschen dilletantischen Terrorismus machen.

Gestern ging im Bundeskanzleramt an Frau Merkel ein Paket mit Sprengstoff ein, vor wenigen Tagen kam per Luftpost Sprengstoff in den USA an. Beides sorgt für große mediale Aufmerksamkeit, in Sachen UPS-Bomben-Paket fordert die Bundesrepublik nun Folgen für den Paket-Verkehr in ganz Europa.

Letzten Endes wundert mich das ganze, da man es hier doch sehr offensichtlich mit Anfängern zu tun hat, bzw. es für den Ernstfall viel einfacher wäre, richtigen Schaden anzurichten.

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03
Nov
10

change. yes, we can!

Jetzt hat er seinen Change. Bei den Midterm Elections hat Barack Obama die Mehrheit im House verloren, die Mehrheit im Senate knapp behalten. So die Kurzversion.

Welche Lehren ziehen wir aus diesem Debakel?

  1. …dass es garkein solches ist. Das ist nun das dritte Mal in Folge, dass ein POTUS bei seinen ersten Midterms die Unterstützung des Kongresses verliert – wenn er sie denn je hatte. Ist doch die Gesetzemacherei in den USA schon immer ein ständiges Verhandeln um Kompromisse, hier mal ein paar Millionen für ein (mit dem eigentlichen Gesetz ncihts zu tun habendes) Förderprogramm, hier mal ein kleines Ammendment… von daher ist das ganze vorher schon nicht einfach gewesen.
  2. Je höher sie fliegen… Ich habe an dieser Stelle schon vor der Wahl Obamas geschrieben, dass mir der Mann zu hoch gejubelt wird. Ich war immer Obama Anhänger, wohlgemerkt. Aber letzten Endes ist er kein deutscher mitte-links-Sozialdemokrat sondern amerikanischer Präsident. Als solcher muss er amerikanische Politik machen. Obama hat jedoch das Gegenteil angekündigt (Klimaschutz // raus aus Afghanistan // Ende Guantanamo), dieses Gegenteil nicht wirklich durchgesetzt, und bekommt nun von rechts eine für’s Ankündigen drauf, von links eine für’s nicht Durchsetzen. Der Friedensnobelpreis hat sein übriges dazugetan… Enttäuschung ist die Folge, und daher die Wahlniederlage.
  3. Er wird dennoch kein zweiter Jimmy Carter. Ich bin ziemlich sicher, dass Obama kein one-term-President wird. Die Tea-Party-Bewegung kommt ihm da einfach entgegen. Er wird keinen Gegenkandidaten der Demokraten bekommen, und wenn ein Tea-Party-Kandidat der Gegner auf Seiten der Republikaner wird, dann wird Sarah Palin der Kandidat die Demokraten und die Independents so dermaßen polarisieren, dass man dann doch Obama wählt, des kleineren Übels wegen.

Letzten Endes hat diese Wahl also in meinen Augen nicht viel neues gebracht, was ich nicht schon irgendwie erwartet hätte. Spannend bleibt nur, ob Obama sein linksliberales europäisches Fanpublikum noch mehr enttäuschen kann, als bisher. Denn mit einem solchen Kongress wird der Abzug aus Afghanistan / Irak oder gar die Schließung von Guantanamo schwerer als bisher – es sei denn, man macht es aus finanzieller Vernunft. Aber hier reicht ja schon ein fehlgeleitetes UPS Paket, um diese Vernunft nation-wide auszuschalten.




Benjamin Machel – Micky Rust


Gundelfingenstraße 9
86633 Neuburg an der Donau

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