Archiv für Januar 2010



18
Jan
10

Wähl CSU, du Opfer!

Es gibt Meldungen, die braucht die Welt unbedingt. Vor allem dann, wenn der Meldung hoffentlich auch Taten folgen. So darf sich die CSU auf ihrem Weg in die 30% Regionen in der Wählergunst in Zukunft nun wohl auch noch von Bushido himself helfen lassen. Er soll uns ne Hymne schreiben. Sehr gut!

Ey Alda, wähl CSU Du Opfer!! Nur Eko Fresh Fans wählen Sozen!! Fuffzich konkereete Prozent plus ixx! Wählst Du die Freien Wähler dann f*** ich  Deinen Stimmzettel! Ba-baam!

Seehofer und Bushido

Seehofer und Bushido. (Quelle: Bild.de)

Und dann war da noch die Linkspartei, die nach dem – durchaus etwas schmutzig scheinenden – Spendengeschäft der FDP mit deutschen Hotelliers nun ein generelles Spendenverbot für Firmen an Parteien fordert. Bin ich sofort dabei – dann aber bitte mit einer Abgabe aller Eigentumsbestände, die aus der Nachfolge einer tyrannischen Diktatur-Partei herrühren. Oder besser gesagt: Nach-Nach-Nachfolge… (linkes Eigentor).

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16
Jan
10

haider, minarett, und diese verdammte demokratie…

Ich könnte diesen kurzen Beitrag jetzt typisch schmierig Feuilleton schreiben. Mit hätte und könnte, und Wort-Stöpseleien, ein bisschen Empörung, und so weiter. Lass ich aber bleiben. Ich versuch mich mal politikwissenschafts-untypisch kurz und verständlich zu fassen 😉

Nachdem das kurze humorige Video über’s Minarettverbot nun doch Rückmeldung gefunden hat, verfass ich hier mal kurz meine Gedanken zu dem Thema.

Was ist passiert?

Die Schweizer, überall gelobt für ihre gelebte direkte Demokratie, haben sich in einem Volksentscheid dafür ausgesprochen, dass der (An)Bau von Minaretten bei Moscheen verboten wird. So knapp, so gut. Nur, dass diese freie Entscheidung auf große Ablehnung (wirklich?) von außerhalb stößt. Zumindest von all jenen guten Menschen, die sich nun im Namen von Toleranz und Nächstenliebe dazu äußern müssen. Aber Stop, kein Zynismus und keine Sticheleien,  ich will ja erst bei Fakten bleiben.

Um nun meine Meinung darzulegen, möcht ich das ganze in zwei Teile Splitten: Was sag ich zum Minarettverbot, und was sag ich zu den Reaktionen.

Minarettverbot?

Plakat zum MinarettverbotIch persönlich hätte GEGEN ein generelles Verbot gestimmt. Zum einen ist das Thema ein generelles Verbot gar nicht wert. Es werden immer die gleichen Bilder an die Wand gemalt. Dorf in Bayern – Kirchturm – Minarett daneben – Horror. So weit wird es in meinen Augen schon allein aus finanziellen Gründen nicht kommen.
Beim Bau der bisher größten Moschee in Bayern, in unserem Nachbardorf Ingolstadt, musste man auch kurzerhand ein paar der mehreren geplanten Minarette aus Finanzgründen streichen. Und das in Ingolstadt. Da wird ja wohl nicht allen ernstes in einem Dorf wie Burgheim oder Ehekirchen oder Karlshuld ein Minarett befürchtet werden?

Und selbst wenn, dann gibt es immer noch die klassischen Bauvorschriften, die sagen, dass sich das Bauwerk ins klassische Ortsbild einfügen muss. Ich darf in Neuburg keinen Wolkenkratzer hinknallen, also darf ich auch kein Minarett hinstellen. In vielen Orten muss durch die Bausubstanz eine visuelle Flucht in Richtung Kirchturm (sic!) gewährleistet sein. Von daher ist ohnehin nichts pompöses zu befürchten. In München darf kein Gebäude höher sein als die Türme der Frauenkirche…

Zu guter letzt würde ich das ganze Thema in die Hände der Betroffenen legen. Ein Beispiel: In Neuburg ist die Mehrheit der Bürger christlich und katholisch. Wenn nun ein Bauherr mit dem Minarettplan daherkommt, und die Neuburger sagen sich: Macht uns nichts aus, dann baut von mir aus eines hin. Wenn aber die große Mehrheit – und das ist in Neuburg nun mal die große Mehrheit – sagt Wir wollen das nicht, dann eben nicht. Ob das in einem kleinen Ort in Ostdeutschland genau so aussieht, wo die Mehrheit der Bürger, ganz DDR klassisch, kirchenlos aufgewachsen sind, muss nicht sein. Wenn dort die Mehrheit sagt Ist uns wurscht, baut das Ding, dann baut das Ding. Wenn die Mehrheit sagt: Wir wollen es nicht, dann will die Mehrheit das nicht.

Irgendwo ist einfach die Grenze zwischen den Rechten der Minderheit und dem Recht der Mehrheit zu ziehen.

Und das gilt dann – unabhängig ob man meinem subsidiaren Weg folgt, oder einen Volksentscheid macht. Es gibt Rechte für die Minderheit. Sie dürfen Ihren Glauben ausüben. Irgendwo ist aber die Grenze zum Recht der Mehrheit, und da ist dann Schluss. Und wenn die Mehrheit sagt: Bei Minarett im Stadtbild und Muezzin hört’s auf, dann hört’s da auf.

Die Kritiker und Gutmenschen

vox populi – vox rindvieh!

Und so ist das eben, in der viel beschworenen Demokratie. Das erste Merkmal ist doch, dass der Wille der Mehrheit entscheidet. Und dieser Wille ist zu achten – vor allem, von nicht betroffenen. Also dem siebenschlauen Ausland. Und wenn die Schweizer in der Mehrheit der entscheidenden sagt, sie wollen kein Minarett, dann ist dies eine demokratische Entscheidung, die es zu respektieren gilt. Egal, ob man mit der Entscheidung einverstanden ist, oder nicht.

Das war ein Punkt, der mich damals bei der Haider-Wahl schon so gestört hat. Das Österreichische Volk wählt in einer stinknormalen nationalen Wahl eine rechtspopulistische Partei in die Regierung, und alle Welt regt sich auf. Teilweise wurden sogar Konsequenzen und Sanktionen seitens der EU gefordert. Ja geht’s noch? Ein Volk wählt sich seine Parteien, Ende. Eine Mehrheitsentscheidung ist eine Mehrheitsentscheidung. Und so lange nicht tiefgreifend in Grundrechte der Minderheit eingegriffen wird, ist dies zu akzeptieren.

Alles andere ist Heuchlerei. Wir können nicht auf der einen Seite immer sagen: Ja, Mehrheitsrechte, Mehrheitsrechte. Besser noch: „Umfragen haben ergeben, dass….“ und andererseits dann in Empörung und Fassungslosigkeit ausbrechen, wenn’s mal schief geht.

Wie oft fordern wir für Deutschland Mittel für direkte Demokratie? In Bayern haben wir im Sommer Volksentscheid über’s Rauchverbot. Aber wehe, es geht nicht so, wie’s der politische Goodwill vorschreibt… Böse böse, böse Wähler, böses Volk?

Nein Freunde, da müssen wir uns für eines entscheiden. Konsequent. Ganz oder gar nicht.

Streitereien über Haider, Minarett und Schweiz können wir uns in Zukunft sparen!

15
Jan
10

wer hat’s erfunden?

Und noch ne nette Kleinigkeit: Ralf Möller will den Jungs in Afghanistan bei der Fitness helfen. Schließlich kennt er sich mit der Bundeswehr aus, er war ja mal Obergefreiter… und mein 9 Jahre alter Sohn wird jetzt Berater von Michael Schumacher. Er kennt sich nämlich mit Autos aus – er war ja mal Beifahrer 🙂

15
Jan
10

es geht wieder los

Manche glaube, beim Fußball geht es um Leben und Tod. Das ist natürlich total falsch. Es geht um weitaus mehr!!

Es gibt schöne Zufälle. Da eine Kollegin einen Tausch brauchte, hab ich jetzt Freitag und Samstag frei. Also heute und morgen – rein zufällig, wo doch heute die Bundesliga wieder los geht 🙂 Mal schauen, was bei rauskommt. Während wir bei Breitnigge drüber diskutiert haben, ob die Winterpause noch Sinn macht, ist das alles heute um 20:30 wieder hinfällig, wenn die Bayern ihren 5:1 Kurs hoffentlich fortsetzen, und der Casting-Retorten-Boygroup aus Hoffenheim den Arsch aufreißen.

Derweil gibt es natürlich noch Dinge, die vieeel wichtiger sind, als Bundesliga: Mesüt Özil macht jetzt Nutella-Werbung. Also müssen wir den jungen Mann für die Zukunft nicht mehr fürchten… Ich sage nur: Benny Laut, Hinkel, Kuranyi, Jones,… alle gescheitert. Der nächste bitte!

…und dann gab’s noch die köstliche Meldung auf n-tv zum Thema „Kaputtes Stadiondach in der Arena Auf Schalke“: Dachschaden auf Schalke. Geil!

11
Jan
10

dreckig

06
Jan
10

bob ross army

Bob Ross

Bob Ross

So heißt eine Gruppe bei Studivz, bei der ich Mitglied bin. Jeder, der schon einmal nachts um eins aus Schlaflosigkeit BR Alpha angeschaltet hat weiß worum es geht 😉 Heute hab ich einen entsprechend netten Artikel auf der Seite der Süddeutschen gesehen.

Vielleicht mach ich da ja eines Tages auch mal mit 😉 „Happy little tree!“

05
Jan
10

Da soll noch mal einer sagen, unsere Beamten wären nicht fleißig

Was hast Du denn gegen Beamte? Die tun doch nix!

Und ob! Am Neujahrstag! Und das im beschaulichen, gepflegt katholischen Rennertshofen! Gott sei dank ist mein Patenkind in Rennersthofen evangelisch, die geht da net nei!

Guckst du HIER und HIER und HIER. Sauerei sowas!




Benjamin Machel – Micky Rust


Gundelfingenstraße 9
86633 Neuburg an der Donau

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