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28
Okt
10

Durchwurschteln. Dusel ist was anderes…

Es gibt Dinge, die unwahrscheinlich nerven. Die Augsburger Allgemeine bezeichnet den Sieg der Bayern gegen Bremen vom Dienstag als typischen Bayerndusel. Ich sage Euch, ich kann dieses Wort partout nicht mehr hören. DUSEL hatte der FC Bayern in den letzten 10 Jahren seit ich denken kann genau zwei mal, nämlich als sich vor einigen Tagen Cluj mit seinen Eigentoren selbst erlegte, und letztes Jahr, als man in der Champions League auf Girondins Bordeaux angewiesen war.

Alle anderen Spiele und Titel hat man stets aus eigener Kraft gewonnen. Zefix!

Gott sei dank erwähnte der Artikel dann das richtige Wort: Durchwurschteln. Ja, das macht der FC Bayern. Scheiße spielen, doch irgendwie gewinnen. Oder diese Saison eben öfter auch nicht gewinnen. Wobei da der Kaisergrantler auch den schönen Gedanken geprägt hat, dass man sich als Bremen oder Schalke Fan jetzt so dermaßen in den Arsch beißen müsste… da strauchelt der FC Bayern endlich mal, und zwar endlich mal so richtig, und wer nutzt das ganze und steht oben?

Mainz 05. Noch fragen?

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28
Okt
10

Status Quo – Eine Odyssee…

Status Quo

Status Quo

Gestern war es soweit: Nachdem mir meine Frau im Februar zum Geburtstag Konzert-Tickets geschenkt hat, war gestern ein kleiner Trip nach München in die Olympiahalle angesagt: Status Quo und die Spider Murphy Gang. Präsentiert wurde das ganze von Bayern 1, was mich vor dem Konzert gleich mal gefühlt 20 Jahre älter machte. Die Jugend ist vorbei, mein Freund.

Jedenfalls machten wir uns schön auf den Weg. Geplant war eine Fahrt direkt zum Olympiastadion, großer Parkplatz, da sollten 90 Minuten Fahrzeit reichen, um um 19:00 Uhr an der Halle zu sein. Stehplatz Arena, da muss man früh aufstehen 😉 Tatsächliche Abfahrt war dann um 18:00 Uhr, und das ganze geriet zu einer wahren Farce.

Weiterlesen ‚Status Quo – Eine Odyssee…‘

27
Okt
10

Keynoooooote….

Ein Wort, mit dem ich meine Frau richtig nerven kann. Alle paar Monate lädt Apple bzw. Steve Jobs zur Keynote. Entweder werden neue iPhones, iPads, iPods oder Macs präsentiert. Und auch wenn ich mir vielleicht nur einen Bruchteil der Neuerungen wirklich selbst zulegen kann und will, ist eine Keynote für mich jedes mal ein echtes Highlight. Allein die Art und Weise, wie Steve Jobs seine Vorträge durchzieht… stark…

Vor einer Woche war es wieder soweit: Apple präsentierte eine neue Version von iLife, ein Sneak Peak von Mac OSX „Lion“ und neue MacBookAir Modelle.

Für mich in diverser Hinsicht interessant:

  1. iLife 11 werd ich mir zulegen. Ich weiß nur noch nicht, in welcher Form. Entweder kauf ich mir das Family-Paket zusammen mit einem Freund, um die Kosten zu drücken 😉 oder ich warte auf den ebenfalls angekündigten App Store für den Mac, und kaufe mir da die iPhoto App allein. Denn nur die brauch ich wirklich, und nachdem ich auf iLife 10 schon verzichtet hab, möcht ich jetzt dann doch wieder auf der Höhe der Zeit bleiben.
  2. Mac OSX Lion ist für mich eher milde interessant. Sooo große Veränderungen / Verbesserungen scheinen mir das noch nicht zu sein. Was Mac OS X angeht, möchte ich aber aus Prinzip immer auf der aktuellen Version bleiben, was jedoch evtl. in die Hose geht. Hab ich doch gelesen, dass „Lion“ durchwegs 64 Bit Prozessoren verlangt, und da bleibt mein 2007er MacMini leider auf der Strecke. Das macht jedoch den dritten Punkt der Keynote für mich umso interessanter:
  3. Neue MacBookAir Modelle. Ich bin jetzt kein unbedingter Verfechter von MacBookAir. Das fehlende DVD Laufwerk macht mich als iTunes Junkie skeptisch – kann man aber nachkaufen. Was mich schon eher fasziniert, neben der hohen Mobilität weil MBA ja so klein ist, ist der völlige Umstieg auf Flash-Speicher statt Festplatten. Hier geht Apple sowohl was schnelle Verfügbarkeit angeht, und v.a. was Robustheit angeht, einen neuen und sicher richtigen Weg. Auch die anderen Daten des MacBookAir überzeugen mich durchaus.
    Killerargument aber: 999$. Wenn mein MacMini tatsächlich nicht mehr für Lion geeignet sein sollte, dann ist spätestens 2012 die Überlegung angesagt, einen neuen Mac zu kaufen. Und da das aktuelle Mini Modell anstatt der 499€ die ich damals ausgegeben hab nun schon 800€ kostet, ist der Schritt zu den 999€ inklusive aller Mobilitätsvorteile des MacBookAir schnell getan. Man wird sehen.

Davor kommt ohnehin das iPad. Und ob ich wirklich für die Anwendungen, die ich mache, einen up-to-date mac brauche, ist nicht wirklich gesagt. DVDs / Serien anschauen, iTunes Verwalten, Surfen, aus. Letzteres passiert in Zukunft ohnehin mit dem iPad… OK, Bis auf iTunes Verwalten passiert bald alles mit dem iPad. Ich bräuchte einen besseren mac nur, um Spiele zu spielen. Und dafür hab ich im Augenblick sowieso keine Zeit….

Fazit: Sobald iLife 11 bzw. iPhoto 11 im App Store in den Startlöchern steht, wird’s besorgt. Der Rest der Keynote ist Zukunftsmusik. Wenn auch für mich speziell konkretere Zukunftsmusik als die im Sommer vorgestellten iPods… 🙂

27
Okt
10

FC Bayern 2 — SV Werder 1

Gestern war es mal wieder soweit: Der FC Bayern zeigt sein zweites Gesicht. Das eine Gesicht hat er diese Saison auf, wenn es darum geht, in der Bundesliga Gegner wie den FC Kaiserslautern (ganz weit unten in der Tabelle) das Jahr zu retten, mit schlechten Spielen und peinlichen Niederlagen in deren Stadion. Oder Gegnern wie dem FSV Mainz 04 (nicht ganz so weit unten) mit noch peinlicheren Niederlagen im eigenen Stadion.

Und dann gibt es diesen FC Bayern, der in der Champions League und im DFB Pokal auftritt. Zwar auch nicht berauschend und überragend, aber ohne Punktverlust bzw. Niederlage doch irgendwie vornweg marschierend. Jener FC Bayern trat gestern im Pokal gegen Bremen an.

Ich hab mir das Spiel nicht angeschaut. Die erste Hälfte hab ich wegen einer Sitzung der Jungen Union verpasst, die zweite Hälfte wollt ich meine Frau nicht mehr von Fernseher verdrängen. Stattdessen Live auf Bayern5. Hing auch damit zusammen, dass ich gestern frisch Internet im neuen Haus hatte… andere Baustelle…

Kurz zusammengefasst: Bremen ging früh in Führung, tat dann nix mehr. Dann Ausgleich Schweinsteiger. In der zweiten Hälfte hätte uns Bremen erlegen können, aber eigenes Unvermögen, und (ja, Herr Schaaf, ich sag’s ja schon….) einige eher zweifelhafte Entscheidungen des Referees haben uns gerettet. Dann kam Schweinsteiger und packte den Laser aus. 2:1, nächste Runde bitte.

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass das bis zur Rückkehr Robbens und Ribérys auch alles sein wird: Durchwurschteln, der nächste bitte. Nicht mehr und nicht weniger.

25
Okt
10

Das gröbste überstanden

So Freunde, das gröbste ist überstanden. Fast. Morgen kommt der Internetanschluss und dann kann ich mich wieder dieser Seite widmen.

Für alle, die’s nicht mitbekommen haben: Wir haben uns ein Haus gekauft. Und nachdem die Zeit seit Mai aus Umbau und Renovierung bestand, war nix mit Homepage.

Aber mittlerweile bitzelt’s schon wieder in den Fingern, und sobald morgen der neue Anschluss da ist, geht’s wieder los. Versprochen.

dermachel.de — seit 1998. Werden also diesen Monat auch schon 12 Jahre!

22
Jun
10

gemischte Eindrücke

Neuburger Ärgernis

Ha. Welt-Idee! Mal wieder in die Sauna! Die Frau ist mit den Kindern Dienstagvormittags in der Spielgruppe, da kann man wieder mal schön schwitzen gehen. Schön alles gepackt, noch kurz im Internet geprüft, ob überhaupt auf ist… auf der Website der Neuburger Stadtwerke ist da von ganzjährigem Badespaß die Rede… schön hingefahren.

… und dann wegen Wartungsarbeiten bis 31.Juli geschlossen. Na DAS hätte man ja NIE auf der Internetseite schreiben können. Zu viel verlangt…

Apfel-Ärgernis

Da kommt das wunderbare Update iOS4. Endlich mal wieder ein großer Schritt nach vorn. Multitasking und so weiter. Ja, aber ein paar Kleinigkeiten fehlen mir doch oder nerven mich:

  • Das Schreiben von Umlauten ist bei Weitem nicht so elegant wie bei beim iPad. Ich muss immernoch das A gedrückt halten, und dann im Popupfenster auf’s Ä rüberschieben. Warum markiert er mir im Popup nicht von vornherein das Ä..?
  • Ich hab immer noch nur eine Mail-Signatur. Warum kann er nicht die Signaturen von meinem mac-Mail nehmen? Will ich meinem Chef ne Mail schreiben, brauch ich ne andere Signatur als wenn ich meiner Frau schreib…
  • Apps im Hintergrund offen zu haben, wenn ich Multitasking bzw. schnelles Wechseln will: OK. Super! Aber warum bleiben die Apps auch im Hintergrund auf, wenn ich sie einfach nur verlasse? Und warum muss ich dann die Apps im Mulitaskingmenü einzeln schließen? Warum gibt’s hier keinen Button „Close all Apps“?
  • Bei Podcasts mit Titeln länger als 30 Zeichen – also Titeln die länger sind, als das iPod Fenster breit ist – bekomm ich nie nie nie den Titel des Podcasts raus. Da wird der Titel nicht in einen Lauftext geändert, ich kann den Titel auch nicht markieren, um in einem Popup herauszufinden, wie denn der Titel der Sendung heißt… nichts..! „Hart Aber Fair – Podcast – 18.06.2010 – Die W…“ Na Super!

Globales Ärgernis

Ich geb mal zu Protokoll: Die Fußball WM in Südafrika ist Scheiße! Zu wenig Tore, nervende Vuvuzelas. Über die Schiedsrichter und Torhüter beschwer ich mich nicht mal… aber so ein langweiliges Scheißturnier hab ich noch nie erlebt. Danke Sepp Blatter!

Selbst Schuld?

Letztens noch eine kleinen ärgerliche Episode auf Twitter: Der eigentlich wegen seiner Fußballexpertise geschätze Liza postet in seinem Interessenbereich „Israel“ über missglückte Äußerungen unseres werten Entwicklungshilfeministers.

Der Fall? Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel will im Gazastreifen begutachten, was mit deutschen Steuergeldern passiert. Eine Kläranlage wurde gebaut. Und er will nachsehen, wie’s da ausschaut. Nur lässt Israel niemanden von Staatsrang in den Gazastreifen einreisen. Und Niebel protestiert. Es stünde „fünf vor zwölf“ und wenn Israel so weitermacht, verliert es alle seine Freunde. Israel hatte vor kurzem angekündigt, die harte Gaza-Blockade zu lockern. Man will nur offensichtlich nicht schon bei Dirk Niebel anfangen.

An sich will ich Dirk Niebel ja grundsätzlich nicht verteidigen. Ein Mann, der erst das Entwicklungshilfeministerium auflösen will, um es dann selbst zu besetzen, hat für mich allen Kredit verspielt. Hier fehlt es an Mut, endlich mal etwas wirklich zu ändern. Aber das ist ein anderes thema. Es geht hier auch weniger um Niebel, sondern um die Reaktionen, u.a. von eben sehr geschätztem Liza. Der da nämlich in einem seiner Posts gleich versucht, Dirk Niebel in die braune Ecke zu stellen. Und hier hört mein Verständnis auf. Ein Wunder an sich schon, dass sich nicht der allseits geschätzte Zentralrat der Juden in Deutschland gleich an die Spitze der Anti-Niebel-Bewegung gestellt hat. Doch Niebel ist ja nur ein Beispiel von vielen.

Ist es wirklich nötig, jeden Menschen, der sich mal kritisch zu Israel und seinem Vorgehen äußert, gleich mit Nazis gleichzusetzen? Muss denn unbedingt nach dem Motto „Wenn Ihr uns nicht in den Arsch kriecht, dann scheißen wir auf Euch!“ verfahren werden? Und muss man sich in zweiter Konsequenz wundern, dass man aufgrund dieses Kurses ständig mit Ressentiments kämpft? Der normale Bürger weiß nicht um den dauernden Existenzkampf Israels in einer Umgebung voller Feinde. Der normale Bürger sieht nur, dass jeder Kritiker – und es kann ja kaum sein, dass 100% aller Kritik unberechtigt sind – gleich in einem Orkan an Empörung, Unerträglichkeit und Rücktrittsforderung untergeht. Muss das sein?

Ja, Niebel war naiv. Wenn Staatschefs nicht nach Gaza dürfen, warum soll’s dann unbedingt der kleine Minister aus Germany? Effekthascherei. Vielleicht hat er auch damit gespielt, dass er weiß, dass einen allein das Wort „Israel“ als Politiker in die Schlagzeilen bringt. Und was kann es für einen Liberalen derzeit schöneres geben?

Aber muss man denn auch wirklich gleich die komplette Hysterie- und Empörungsmaschinerie aufgreifen? Einen Menschen so an die Wand stellen? Ich möchte mich nicht Jürgen Möllemanns Wort der Nazimethoden bedienen. Aber fragwürdig. Fragwürdig ist dieser Israel-Reflex allemal! Und das schon seit Jahren.

17
Jun
10

Statusbericht

Ja ich weiß, es tut sich nichts. Hier zumindest. Die Messe Bundesligasaison ist gelesen, ohne dass ich mich groß dazu geäußert hätte, in NRW wird grad um Minderheitsregierungen gekartelt ohne ein Wort meinerseits, und die Fußball WM findet hier auch nicht statt.

Liegt wohl einfach dran, dass ich derzeit den einfacheren Weg ‚Social Network‘ gehe, und meinen Kram als Micky Rust bei Twitter und Facebook kund tu. Da fällts dann auch mit dem Feedback um einiges leichter.

Alle anderen sollen wissen dass ich doch noch unter den lebenden Weile und mich hoffentlich hier in naher Zukunft wieder ein bisschen öfter zu Wort melden kann.




Benjamin Machel – Micky Rust


Gundelfingenstraße 9
86633 Neuburg an der Donau

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